Operationsverlauf

Was passiert vor der Excimer-Laser Operation?

Jeder Anwärter für eine Excimer-Laser Operation, muss sich bei uns einer kompletten Augenuntersuchung mit speziellen Diagnostikgeräten unterziehen. Aufgrund dieser Untersuchung wird entschieden, ob man für die Operation geeignet ist. Der Anwärter muss das Mindestalter von 18 Jahren erreicht haben und seine Dioptrien müssen für ca. zwei Jahre stabil sein. Zwei Wochen vor der Operation darf man keine weichen Kontaktlinsen und mindestens vier Wochen keine harten Kontaktlinsen mehr tragen. Der Eingriff kann auf beiden Augen gleichzeitig vorgenommen werden, oder einzeln mit einem beliebigen Zeitabstand. Die Entscheidung darüber, welcher Eingriff dem Patienten empfohlen wird, wird vom Facharzt nach der kompletten Augenuntersuchung und in Übereinstimmung mit den Anforderungen des Patienten gefällt. Für einen Operationseingriff sind am besten kurzsichtige Patienten bis -10,0 Dioptrien, weitsichtige Patienten bis +4,0 Dioptrien geeignet. Mit unserem Laser können wir auch den Minusastigmatismus operieren. Ob diese Operation möglich ist, wird erst nach der kompletten Augenuntersuchung entschieden.

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Der Eingriff mit dem Excimer-Laser ist nicht möglich für:

  • Frauen während der Schwangerschaft und Stillzeit
  • Personen mit einer Neigung zur Bildung von übermäßigen Narben (Keloids)
  • Patienten mit einer rheumatischen Erkrankung
  • Patienten mit Herzschrittmacher
  • Patienten mit starken Veränderungen an der Netzhaut
  • Patienten mit einigen Hornhauterkrankungen

 

Operationsverlauf

Bei der Excimer-Laser Operation handelt es sich um einen ambulanten völlig schmerzlosen Eingriff. Der Eingriff wird in einer Liegelage vorgenommen und dauert ungefähr 15 - 20 Minuten. Die eigentliche Wirkung des Laserstrahls dauert zehn bis vierzig Sekunden, abhängig von der Stärke der Dioptrie. Unser Laser ist mit einem aktiven Augenbeobachtungs-System ausgestattet, das bedeutet, dass schon die kleinste Augenbewegung vom Gerät erkannt wird, wodurch eine größtmögliche Präzision des Operationseingriffs ermöglicht wird. Bei einer größeren Augenbewegung schaltet sich das Gerät automatisch in Bruchteilen von Sekunden aus. Nach dem Eingriff wird auf das Auge eine Schutzkontaktlinse gegeben, oder eventuell ein Verband angelegt.

Postoperativer Verlauf

Unmittelbar nach der Operation kann der Patient nach Hause gehen. Wir empfehlen, nach der Operation 3-5 Tage lang Bettruhe einzuhalten. Ein bis zwei Stunden nach der Operation lässt die Wirkung der Anästhesietropfen nach und der Patient verspürt einen schneidenden, brennenden Schmerz. Die Schmerzintensität ist individuell und kann mit Analgetika – Schmerzmitteln, erhältlich in der Apotheke, gedämpft werden. Das Auge des Patienten ist für drei bis vier Tage nach der Operation verbunden oder mit einer Kontaktlinse abgedeckt. Im Preis für die Operation sind vier Nachkontrollen inbegriffen – am vierten bis siebten Tag nach der Operation, nach dem ersten, dritten und sechsten Monat nach der Operation. Nach der Operation wird empfohlen, Sauna und Solarium ungefähr sechs Monate lang nicht zu besuchen und Schweißarbeiten zu meiden. Vor UV-Strahlung sollte man sich mit einer hochwertigen Sonnenbrille mit UV-Filter schützen.

Einige Zeit nach dem Eingriff kann das Auge des Patienten empfindlicher gegenüber Licht, Wind, aber auch Berührungen sein. Er kann feststellen, dass das Auge etwas trockener ist, als hätte es zu wenig Tränenflüssigkeit. Diese Probleme gehen aber langsam zurück, bis sie nach einiger Zeit völlig abklingen. Gelegentlich kann das Sehvermögen untertags leicht schwanken. Wenn der Patient über 40 Jahre alt ist, muss er damit rechnen, dass er gleich nach der Operation, oder innerhalb kurzer Zeit, eine Lesebrille benötigen wird. Die Hornhaut und somit auch die daraus resultierenden Ergebniswerte der Refraktion stabilisieren sich innerhalb von 3-6 Monaten nach dem Eingriff.

Die Komplikationen bei einem Lasereingriff sind selten und treten nur in sehr niedrigen Prozentbereich auf. Überwiegend können sie mit Medikamenten oder in seltenen Fällen mit einem zusätzlichen Eingriff behandelt werden. Der Großteil der unten angeführten Komplikationen ist von der individuellen Heilung des Hornhautgewebes abhängig.

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Dr. Marian Šalát