Operationsarten

Vor einer refraktiven Operation ist es notwendig, weiche Kontaktlinsen abzusetzen, bei Patienten, die sie abwechselnd mit einer Brille verwenden, für 2 Wochen, bei permanenten Kontaktlinsenträgern für 3 Wochen, bei Trägern von harten Kontaktlinsen für 4 Wochen. Dem Klienten ohne Brille (nur mit Kontaktlinsen) leihen wir vor der Operation vorübergehend eine Brille.

Nach einer refraktiven Laseroperation darf für mindestens 2 Wochen lang kein Augen Make-Up aufgetragen werden und mindestens einen Monat lang muss staubige und rauchige Umgebung gemieden werden, außerdem darf man kein Schwimmbad, Sauna oder Solarium besuchen, sowie keine Schweißarbeiten und Kontaktsportarten ausgeübt werden.
Einige Monate nach der Z-LASIK Operation soll man sich die Augen nicht mit den Händen reiben!!! Besonders wichtig ist es, in den ersten Monat nach der Operation unbedingt eine Sonnenbrille zu tragen, die sie bei uns gratis dazu bekommen.

Wir operieren Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Astigmatismus. Vor jeder Operation ist eine Voruntersuchung notwendig (diese ist auch am Tag der Operation möglich), bei der wir den kompletten Zustand Ihrer Augen untersuchen und einen konkreten Termin vereinbaren. Der Eingriff verläuft dann nur unter einer örtlichen Betäubung (Tropfanästhesie). Für den Transport oder den Heimweg des Patienten am Operationstag wird eine Begleitperson empfohlen.

Für eine refraktive Operation nicht geeignet sind: Patienten mit pathologischen Veränderungen der Hornhaut, Patienten nach einer Herpes-Keratitis, Patienten nach schweren intraokularen Entzündungen, seropositive Rheumapatienten, Patienten mit Keloiden, Patienten mit Herzschrittmacher und schwangere Frauen. Für die Z-LASIK Methode sind Patienten mit dünner Hornhaut (unter 500 µm – abhängig von den Dioptrien) und starker Augentrockenheit (Quantifizierung mittels Tearlab System vor dem Eingriff) nicht geeignet. Die Stärke der Dioptrien ist heutzutage nicht so entscheidend (standardmäßig von – 10.0 bis + 5.0 sph), eher die Dicke und Form der Hornhaut. Patienten operieren wir nach Vollendung des 18. Lebensjahres, Kinder und Jugendliche nur bei Anisometropie - einem markanten Dioptrie Unterschied zwischen dem rechten und linken Auge, der mit Brille oder Kontaktlinsen nicht zu korrigieren ist. Notwendig ist auch die Kooperation des Patienten.

LASEK (Laser In Situ Keratomileusis) ist eine Operationsmethode der Hornhaut, die seit 10 Jahren in der refraktiven Chirurgie verwendet wird. Nach Aufweichen des Hornhautepithels für 30 Sekunden mit 20%igem Alkohol wird dieses mechanisch abgetragen und anschließend wird mit dem Laser die Hornhaut auf die gewünschte Dioptrie geschliffen.

Früher gab es die Tendenz das abgetragene Epithel wieder zurückzuklappen, aber Teile dieses minderwertigen abgestorbenen Epithels haben die postoperative Heilung eher verhindert und auch die postoperativen Schmerzen waren nicht deutlich niedriger. Deswegen gibt es heute die Tendenz, dieses nicht auf die Operationswunde zurückzugeben. Am Ende der Operation, bevor die Kontaktlinsen eingesetzt werden, appliziert man in das operierte Auge Mitomycin 0.02 % um Vernarbungen des Hornhautgewebes (Trübung) zu vermeiden. Die Kontaktlinsen bleiben dann 5-6 Tage im Auge, darunter heilen die Hornhautwunden mit Hilfe von postoperativen Tropfen.

Der ganze Eingriff ist schmerzlos, verläuft nur mittels lokaler (Tropfen)-Anästhesie und dauert ungefähr 15 Minuten. Nach dem Abklingen der Anästhesie innerhalb von 2-3 Stunden nach der Operation treten Schmerzen, Rötungen, Schneiden, Brennen, Lichtempfindlichkeit und Tränen auf, die 2-3 Tage anhalten können und mit dem fortschreitenden Heilungsprozess allmählich abklingen. Nach 5-6 Tagen nehmen wir die Kontaktlinsen heraus, weitere Nachkontrollen erfolgen anschließend nach 10 Tagen und danach in 1., 3. und 6. Monat. Nach dem Herausnehmen der Kontaktlinse ist das Sehvermögen noch nicht 100%ig und stabilisiert sich innerhalb eines Monats. Die postoperativen Tropfen (Kortikoide + künstliche Tränen) müssen ungefähr 3 Monate lang nach der Operation angewendet werden.

Transepitheliale fotorefraktive Keratektomie

TE PRK (transepitheliale fotorefraktive Keratektomie = no touch Laser) ist eine Methode ähnlich der vorherigen, allerdings wird die epitheliale Schicht nicht mechanisch abgetragen (von Hand), sondern mit dem Laser (PTK). Das Ergebnis ist ein schonenderer Eingriff mit schnellerer Heilung. Diese Methode ist bei weitsichtigen Menschen (Plus-Dioptrien) und bei schwierigen Fällen von Astigmatismus, wo LASEK oder LASIK angewendet werden muss, nicht möglich.
Der ganze prä- und postoperative Verlauf ist mit der LASEK Methode identisch.

Excimer-Laser 2
PTK (fotorefraktive Keratektomie) – wird nicht zur Entfernung von Refraktionsfehlern verwendet, sondern eher therapeutisch zum Glätten von Hornhautnarben und Entfernung von Degenerationen und Dystrophien in einzelnen Fällen.

Z-LASIK (Laser Assisted In Situ Keratomileusis) – ist eine Operationsmethode der refraktiven Chirurgie an der Hornhaut, bei der zwei Lasertypen verwendet werden müssen:
1) Femtosekundenlaser – schonend und präzise schneidet er die oberflächige Hornhautlamelle in der gewählten Dicke (90-160 µm) ab, die anschließend weggeklappt wird und dadurch die tieferen Schichten der Hornhaut (Stromas) freigelegt werden.
Wir nutzen die Fähigkeiten des ZIEMER FEMTO LDV CRYSTAL LINE Lasers aus der Schweiz, dessen technische Parameter, schonende Methode und Sicherheit gegenwärtig zur absoluten Spitze gehören.

Femto LDV CrystalLine
2) Excimer-Laser – kann jede gewünschte Dioptrie lasern
Am Ende der Operation wird die Oberflächenlamelle zurückgeklappt und eine Kontaktlinse einsetzt.
Der ganze Eingriff ist schmerzlos, verläuft nur mittels lokaler (Tropfen)-Anästhesie und dauert ungefähr 15-20 min. Die Vorteile dieser Methode liegen in der Schmerzlosigkeit auch beim postoperativen Verlauf, im schnellen Eintreten von scharfen Sehen (bereits am folgenden Tag) und in der Notwendigkeit einer kürzeren Verwendung von postoperativen Tropfen (nur für einen Monat nach der Operation), was speziell für Patienten geeignet ist, die nach der Operation so schnell als möglich zum normalen Alltag zurückkehren müssen. Sehr wichtig nach der Operation ist, dass man Augenreiben mit den Händen vermeidet, damit es nicht zur Verschiebung, Faltung, oder Ablösung der oberflächigen Hornhautlamelle kommt.

 

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Dr. Marian Šalát